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2 Bildungspolitische Agenda

Page history last edited by gerhilde@talkademy.org 5 years, 6 months ago

 

Bildungspolitische Agenda und weiterführende Kommentare

 

Einleitende Bemerkungen

 

Die vorliegende bildungspolitische Agenda widmet sich der Frage nach der Stärkung reflexiver Praxis in der Lehrer*innenbildung durch die Verwendung von elektronischen Portfolios. Reflexive Praxis nimmt in den ministeriellen Verfügungen zur Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern in den Partnerländern von PREPARE (Deutschland, Italien, Luxemburg und Österreich) eine zentrale Position ein. In diesen ministeriellen Verfügungen wird gefordert, mithilfe von Portfolios – vor allem während der Schulpraktika – den Fortgang der Ausbildung zu dokumentieren und zu reflektieren. Diese Forderung ist verbunden mit dem Ziel, eine differenzierte und kompetenzorientierte Ausbildung zu gewährleisten.

 

In der Ausbildungspraxis zeigt sich jedoch, dass Reflexion, sowohl in der Lehre als auch in den Schulpraktika, marginal bleibt und Portfolios aufgrund unzureichender reflexiver Qualität für eine individuelle Anleitung, Begleitung und Förderung der Studierenden wenig aussagekräftig sind. Damit entfällt eine entscheidende Steuerungsgröße für die unmittelbare Qualitätssicherung in der Lehrer*innenbildung. Langfristig betrachtet, wird auf diese Weise die Qualität zukünftiger Lehrer*innen-Generationen massiv gefährdet.

 

Um diesen Zustand zu verändern, haben Bildungsexpert*innen aus Deutschland, Italien, Luxemburg Österreich mit PrepareCampus einen digitalen Reflexions- und Interaktionsraum geschaffen und dessen Wirksamkeit hinsichtlich der Verbesserung reflexiver Qualität in berufsfeldorientierten Ausbildungsprozessen mittels Video-Annotation und elektronischer Portfolios wissenschaftlich überprüft wurde. Den Akteuren des Projekts PREPARE wird es jedoch mittel- und langfristig nicht möglich sein, die Implementierung des PREPARE-Konzepts aus eigener Kraft an den Lehrerbildungseinrichtungen zu vollziehen. Dafür bedarf es eines gemeinsamen Vorgehens aller an Lehrer*innenbildung Beteiligten und der besonderen Unterstützung von ministerieller Ebene. Diese kooperative Anstrengung sieht das PREPARE-Team in den folgenden Handlungsfeldern als dringend erforderlich.

 

Handlungsfelder

 

 

1. Zur anstehenden Digitalisierung im Bildungsbereich gehören elektronische Portfolios

 

Um Reflexion aus seiner Randexistenz im Ausbildungsalltag von zukünftigen Lehrpersonen zu befreien, braucht es, neben engagierten Lehrpersonen, effizientem Aufgabendesign und hohem Gebrauchswert für die Reflexion, leicht zu handhabende, digitale Tools, deren Nutzung anknüpft an die digitalen Handlungsgewohnheiten von Studierenden und Lehrpersonen. Deswegen muss der Übergang von papierbasierten Portfolios zu elektronischen Portfolios (im Folgenden „E-Portfolios“) als zentraler Teil der aktuell für Digitalisierung bereits engagierten Bildungspolitik forciert werden. Dafür ist ein ganzen Bündel an Maßnahmen nötig, die im Folgenden im Einzelnen identifiziert werden.

 

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2. Handlungsbedarf und Handlungspotenzial der Institutionen und ihrer Mitglieder analysieren   

Anstatt Aktionismus, der sich in der Vergangenheit an vielen Bildungseinrichtungen durch die pauschale Anschaffung von Hardware gezeigt hat, braucht es nun eine Strategie für die Digitalisierung im Bildungsbereich. Kern dieser Strategie muss das Schaffen von Reflexionsräumen – digitaler, zeitlicher und didaktischer Art – sein. Auf diese Weise sollten alle an Bildung Beteiligten die Möglichkeit erhalten, die sich in rasantem Tempo verändernden Handlungsabläufe im Übergang von analogem zu digitalem Handeln bewusst zu machen. Momente des Innehaltens und kritischen Hinterfragens sollten regelmäßig initiiert werden. Für die lokale Bestimmung sinnvoller reflexiver Besinnungsräume – insbesondere in Form von E-Portfolios – ist die Analyse der lokalen analogen wie digitalen Lehr- und Lernkultur nötig: Welche Traditionen gibt es in der reflexiven Praxis der jeweiligen Institution als Ganzes, aber auch auf der Ebene der einzelnen Ausbildungsdisziplin? Wie wurden bisher papierbasierte oder elektronische Portfolios angeleitet, begleitet und bewertet? Welche Haltungen, Werte und Motivationen verbinden sich bei den einzelnen Akteuren mit digitalem Arbeiten und blended learning?Zur wissenschaftlich begründeten Beantwortung solcher Fragen des institutionellen und individuellen Literacy Managements braucht es Forschungspersonal und finanzielle Ressourcen mit freiem Zugang zu den Untersuchungsgegenständen.

 

 

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3. Der sinnvolle Einsatz von elektronischen Portfolios benötigt schlüssige hochschuldidaktische Konzepte und stringentes Aufgabendesign

 

Auf der Basis einer sorgsam ausgeführten Bedarfsanalyse müssen die Lehrpersonen sich mit ihrem eigenen Handlungspotenzial im Spannungsfeld von persönlicher Lehrenden-Biografie und den Anforderungen der jeweiligen Ausbildungsdisziplin auseinandersetzen. Auf dieser Basis ist es erforderlich, dass Steuergruppen digital ausgerichtete hochschuldidaktische Konzepte und reflexiv verortetes Aufgabendesign erarbeiten. Für diese Steuergruppenarbeit zu Aufgabendesign und curricularem Mehrwert für reflexive Praxis und E-Portfolios braucht es eine enge Kooperation zwischen dem Lehrpersonal (einschließlich den Mentor*innen an den Standorten der schulischen Praktika) und fachspezifisch bzw. fächerübergreifend agierenden Expert*innen aus der Hochschuldidaktik (einschließlich E-Learning), die im Idealfall bereits an der o.g. Bedarfsanalyse beteiligt waren. Die Mitarbeit von Lehrpersonen in den o.g. Steuergruppen muss angemessen vergütet werden.

 

 

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4. Didaktisches und technisches Training des Personals

 

Über die spezielle konzeptuelle Tätigkeit der o.g. Steuergruppen hinaus benötigen alle Lehrpersonen, einschließlich der Mentor*innen an den Standorten der schulischen Praktika, mittelfristig Fortbildungen in hochschuldidaktischen und technischen Fragen von digital gestalteten Lehr-Lernkulturen im Kontext von blended-learning-Arrangements. Bei der Umsetzung des PREPARE-Konzepts geht es konkret um die Einführung in den Umgang mit Video-Aufnahmen und Video-Annotation und um den Transfer der dabei entstehenden Primärreflexion in die Sekundärreflexion, welche im E-Portfolio abgebildet wird. Neben der Anwendung von PrepareCampus wird die Einführung in mögliche zusätzliche (alternative) digitale Tools für Social Video Learning, reflexive Praxis und E-Portfolio-Arbeit erforderlich, nicht zuletzt, um Methodenvielfalt und individuelle Arbeitswege zu ermöglichen.

 

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5. E-Portfolios brauchen eine gut funktionierende digitale Infrastruktur

 

Die vorhandene digitale Infrastruktur an Schulen und Hochschulen der Projektstandorte in Deutschland, Italien, Luxemburg und Österreich entspricht in vielen Fällen nicht den Anforderungen einer entwickelten Informations- und Wissensgesellschaft im 21. Jahrhundert. E-Portfolios und ergänzende elektronische Tools zur reflexiven Praxis benötigen eine hochleistungsfähige digitale Infrastruktur, bestehend aus angemessener Datenübertragungsgeschwindigkeit, stabiler Software und leistungsfähiger Hardware. Nur auf dieser Basis kann der Umgang mit Videos und anderen Aufnahmemedien, die orts- und zeitunabhängige digitale Kommunikation innerhalb der Lerner- bzw. Praxisgemeinschaft und eine individuelle, kreative und dabei adressatenwirksame Gestaltung der erreichten Kompetenzen im E-Portfolio ermöglicht werden. Dafür müssen die IT-Standorte an den Schulen und Hochschulen systematisch ausgebaut und technische, organisatorische und administrative Hindernisse zur Integrierung von neu entwickelten Anwendungen wie die der Lehr-Lernumgebung, PrepareCampus, beiseite geräumt werden.

 

 

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6. Das Erreichen einer hohen reflexiven Qualität erfordert individuelle Anleitung und Begleitung durch Lehrpersonal online und face-to-face

 

Das Konzept von PREPARE zielt nicht auf die Abwendung von direkter zwischenmenschlicher Interaktion, sondern auf die Optimierung derselben auf der Basis von Blended Learning und Blended Teaching. Reflexives Handeln ist komplex und bedarf einer besonders intensiven Anleitung und Begleitung multimodaler und –medialer Art, nicht zuletzt, um den individuellen Bedürfnissen von Lehrenden und Studierenden beim Umgang mit Informationen (Produktion, Rezeption, Distribution) gerecht zu werden. Erst auf dieser Basis wird der für das 21. Jahrhundert anstehende Wandel von curricular basierter Ausbildung hin zu lerner*innen-zentrierter Bildung möglich werden. Blended Learning und Teaching stellen jedoch eine Doppelbelastung dar, die institutionell auf verschiedene Weise (s.u.) aufgefangen werden muss. Das aktuell etablierte Arbeitszeitbemessungs- und Vergütungssystem erfasst den stetig wachsenden Aufwand digitalen Arbeitens und die sinnvolle Einbindung der digitalen Arbeitsergebnisse in nicht-digitale Bildungsprozesse noch nicht und muss daher grundsätzlich reformiert werden.

 

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7. Reflexive Qualität erfordert zusätzlich Zeit und Gelegenheit für die Studierenden und muss mit ECTS-Punkten honoriert werden

 

Die Aufnahme, technische Aufbereitung und reflexive Verarbeitung von Unterrichtsvideos (bzw. anderen Aufnahmemedien) und deren argumentative Integrierung in das E-Portfolio erfordert vielfältige zusätzliche Arbeitsgänge und Interaktionen mit Peers und Begleitpersonen. Dieser Arbeitsaufwand wird von der bisherigen Berechnung der ursprünglich hauptsächlich nicht-digital fixierten Selbststudienzeit nicht angemessen erfasst. Daher muss die Vergabe von ECTS-Punkten für selbstgesteuerte, zunehmend digital organisierte Studienanteile neu gestaltet und festgelegt werden. Dafür werden u.U. zusätzliche Ressourcen in der Studienverwaltung und -beratung nötig.

 

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8. Langfristige Verankerung von Praktikumsportfolios in der Lehre

 

Die Aufnahme, technische Aufbereitung und reflexive Verarbeitung von Unterrichtsvideos (bzw. anderen Aufnahmemedien) und deren argumentative Integrierung in das E-Portfolio erfordert vielfältige zusätzliche Arbeitsgänge und Interaktionen mit Peers und Begleitpersonen. Dieser Arbeitsaufwand wird von der bisherigen Berechnung der ursprünglich hauptsächlich nicht-digital fixierten Selbststudienzeit nicht angemessen erfasst. Daher muss die Vergabe von ECTS-Punkten für selbstgesteuerte, zunehmend digital organisierte Studienanteile neu gestaltet und festgelegt werden. Dafür werden u.U. zusätzliche Ressourcen in der Studienverwaltung und -beratung nötig.

 

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9. Die Weiterverwertung der durch Reflexion gewonnenen Erkenntnis braucht die Anerkennung von best practice.

 

Wenn die Anerkennung für besondere Leistungen in einer Institution fehlt, dann ist zu erwarten, dass es dort in Zukunft weniger besondere Leistungen geben wird. Die Weiterverwertung der durch reflexive Praxis von Studierenden und Lehrenden gewonnenen fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Erkenntnisse muss für deren Weiterverwertung in der Lehr- und Lerngemeinschaft auf wirkungsvolle Weise nutzbar gemacht werden. Aufbau, Pflege und Verbreitung einer digital wirkungsvoll präsentierten und einfach zugänglichen Best-Practice-Sammlung ist essenziell für die langfristige und nachhaltige Veränderung vorhandener Lehr- und Lernkulturen. Auch für diesen Arbeitsbereich wird das in den o.g. Handlungsfeldern bereits mehrfach eingeforderte hochschuldidaktisch geschulte Personal benötigt.

 

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1.     10. Entwicklung gemeinsamer Bewertungskriterien und -formate

 

Aus der o.g. best practice, im Zusammenspiel mit den fachwissenschaftlich und -didaktisch fundierten Erfordernissen heraus müssen langfristig Bewertungskriterien und -formate (weiter-)entwickelt und unter dem Lehrpersonal (die schulischen Mentor*innen eingeschlossen) und mit den Studierenden jederzeit transparent kommuniziert werden. Diese Informationen zur Bewertung tragen maßgeblich zur Ausprägung eines einheitlichen, in einer Institution vertretenen Verständnisses bei, was reflexive Praxis und E-Portfolio im Rahmen der jeweiligen Bildungseinrichtung bedeuten. Für die Koordination dieses Verständigungsprozesses wird ebenfalls das in den o.g. Handlungsfeldern bereits mehrfach eingeforderte hochschuldidaktisch geschulte Personalbenötigt.

 

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11. Reflexive Praxis braucht Freiräume geistiger Art und individuelle Begegnungsräume digitaler und physischer Art

 

Reflexive Praxis darf jedoch keinesfalls ausschließlich oder vorwiegend durch Bewertung motiviert sein. Reflexive Praxis muss durch das Lehrpersonal, aber auch durch digitale Tools über den Rahmen des E-Portfolios hinaus, den Studierenden als Mittel und Medium für selbstgesteuertes, vertieftes, kritisches Lernen bewusst werden. Für diese selbstgesteuerte, individuell gestaltete Reflexionsarbeit benötigen Studierende Lern-Ateliers digitaler und physischer Art, wo Peer-Interaktion und selbstorganisierte Treffen mit Expert*innen stattfinden können. Es werden aber auch Anlaufpunkte für individuelle Begleitung und Förderung benötigt. Deswegen muss der Aufbau von (Online-)Schreibzentren, Lernzentren und die Einrichtung von Tutor*innen-Stellen unterstützt werden.

 

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12. Learning Analytics als zentrales Forschungs- und Entwicklungstool absichern

 

Learning Analytics, verstanden als komplexes digitales Tool zum Erkennen von Ausbildungsbedarfen, zur Profilierung von Lehr- und Lernprozessen und zur Optimierung von Verwaltungsabläufen, ist für die institutionelle und individuelle Stärkung reflexiver Praxis durch E-Portfolios ganz besonders nötig. Die aufgrund der mentalen, technischen und didaktisch-organisatorischen Komplexität von E-Portfolioarbeit oft entstehenden individuellen und institutionellen Widerstände können nicht zuletzt durch die mit Learning Analytics generieren Informationen zum hohen Gebrauchswert von Reflexion mittels E-Portfolios für Lehren und Lernen überwunden werden. Dadurch werden die strategisch-konzeptuelle Ausrichtung der Hochschuleinrichtung, die Weiterentwicklung einzelner Lehrveranstaltungen und die Optimierung von individuellen Betreuungs- und Fördersystemen ermöglicht. Mit anderen Worten: Wissenschaftlich fundiertes Qualitätsmanagement für die o.g. Punkte der Agenda benötigen kontinuierliches Learning Analytics. Auch dafür ist das in den o.g. Handlungsfeldern bereits mehrfach eingeforderte hochschuldidaktisch geschulte Personal nötig.

 

 

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13. Datenschutzbestimmungen grundsätzlich klären und dessen lokale Umsetzungsmöglichkeiten identifizieren

 

Der Umgang mit personensensiblen Daten in Videos, E-Portfolios u.a. digitalen Medien reflexiver Praxis, aber auch das Erfassen von Hintergrundinformationen zur Interaktion im Rahmen von PrepareCampus (oder einer anderen digitalen Lernumgebung) zum Zwecke von Learning Analytics erfordert eine umfassende Klärung der am jeweiligen Handlungsort vorhandenen datenschutzrechtlichen Situation. Dabei sind die 2018 veröffentlichten EU-Richtlinien durch juristisch geschulte Spezialist*innen lokal umzusetzen. Die Bildungseinrichtungen müssen mit den dafür notwendigen personellen und/oder finanziellen Mitteln ausgestattet werden.

 

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Langfristige Verankerung von Praktikumsportfolios in der Lehre[GM1] 
Aufgrund der Komplexität reflexiver Praxis ist der Aufbau intrinsischer Motivation bei den an e-Portfolioarbeit Beteiligten entscheidend für die Erreichung einer für (Selbst-)Steuerungsprozesse nötigen Reflexionsqualität. Durch die Konstruktion von Anschluss- und Transferaufgaben für die zielführende Weiterverwendung von elektronischen Praktikumsportfolios entsteht nicht nur mittel- und langfristig konkret erlebbarer Gebrauchswert, sondern es entstehen auch zusätzliche Profilierungsmöglichkeiten für die Reflexionskompetenz der Studierenden. Zur Anleitung und Organisation dieser fächer- und semesterübergreifenden (studienbegleitenden) e-Portfolioarbeit wird das in den o.g. Handlungsfeldern bereits mehrfach eingeforderte hochschuldidaktisch geschulte Personal [GB2] benötigt.

Mehrwert für den Studierenden !

 [GM1]Da war ein sehr gutes Beispiel im workshop aus der Sprachdidaktik: Studis erwerben ein sinnvolles, übersichtliches, sehr persönliches, weil selbst geschriebenes und erlebtes, Nachschlagewerk

 [GB2]Die PH Wien kann hier etwas zu (digitalen) Lehrportfolios als Voraussetzung für eine entsprechende Begleitung der Portfolioarbeit von Studierenden beisteuern. (Vgl. https://mahara.phwien.ac.at/group/teach4phw/teach4phw)

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